Externe Evaluation

Als eine der ersten Grundschulen im Landkreis Rotenburg/Wümme wurde die Grundschule Tarmstedt im Juni 2006 durch die neu eingerichtete Schulinspektion extern evaluiert.

Inspektionsteam: Frau Schulinspektorin Heike Böttjer, Herr Schulinspektor Horst Dethlefs
Inspektionsteam: Frau Schulinspektorin Heike Böttjer, Herr Schulinspektor Horst Dethlefs
Inspektionsteam: Frau Schulinspektorin Heike Böttjer, Herr Schulinspektor Horst Dethlefs
Inspektionsteam: Frau Schulinspektorin Heike Böttjer, Herr Schulinspektor Horst Dethlefs
Schulinspektion vom 21. – 23.06.2006

Schule: Grundschule Tarmstedt

Der Endbericht zum Besuch der Schulinspektion vom 21.-23.6.2006 ist am 12.Oktober in der Schule eingegangen.

In der abschließenden Bewertung wurden folgende Qualitätsmerkmale vom Inspektionsteam mit 4 (stark) bewertet:

  • Lehrerhandeln im Unterricht
  • Schulklima und Schulleben

In der abschließenden Bewertung wurden folgende Qualitätsmerkmale vom Inspektionsteam mit 3 (eher stark als schwach) bewertet:

  • Schuleigenes Curriculum
  • Lehrerhandeln im Unterricht ? Zielorientierung und Strukturierung
  • Lehrerhandeln im Unterricht ? Stimmigkeit und Differenzierung
  • Leistungsanforderungen und Leistungskontrollen
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Lernprozess
  • Schülerberatung und -betreuung
  • Eltern- und Schülerbeteiligung
  • Kooperation mit vorschulischen Einrichtungen, anderen Schulen und externen Partnern
  • Führungsverantwortung der Schulleitung
  • Verwaltungs- und Ressourcenmanagement
  • Personalentwicklung und Förderung der Lehrerprofessionalität

In der abschließenden Bewertung wurden folgende Qualitätsmerkmale vom Inspektionsteam mit 2 (eher schwach als stark) bewertet:

  • Lehrerhandeln im Unterricht ? Unterstützung eines aktiven Lernprozesses
  • Ziele und Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung.

Aus diesen Bewertungen lassen sich folgende notwendige Maßnahmen ableiten:

bullet Die Qualitätskriterien, die als eher „schwach als stark“ erkannt wurden, werden zunächst in den Fokus der Schule genommen. 

1. Lehrerhandeln im Unterricht ? Unterstützung eines aktiven Lernprozesses

„Die Förderung selbständigen Lernens war noch nicht in ausreichendem Maße erkennbar.

„..Insbesondere wurden zu selten Aufgaben gestellt, die eine zielgerichtete Arbeit mit Nachschlagwerken (Wörterlisten, Lexika) oder anderen Informationsquellen und Mess- und Experimentiermaterialien erfordern ...... „

Mögliche Maßnahmen: Schulinterne Fortbildungsveranstaltung zur Förderung des selbständigen Lernens, Informationsveranstaltungen zum Thema selbständiges Lernen, Materialsichtung für Experimentier- Mess- und Nachschlagewerke etc....

Eine entsprechende Fortbildungsmaßnahme mit vier Modulen hat inzwischen stattgefunden. Die Grundschule Tarmstedt hat zusammen mit den Grundschulen Klostergang in Zeven, der Grundschule Scheeßel und der Grundschule Sittensen eine Fortbildung zur Weiterentwicklung des eigenständigen und eigenverantwortlichen Lernens in der Grundschule durchgeführt. 

2. Ziele und Strategien der Qualitätssicherung und -entwicklung

„ Ein Leitbild, das die zentralen Werte und leitenden Ziele in prägnanter Form aufzeigt, ist (im Schulprogramm noch) nicht formuliert.“ Die Schule hat keine abgestimmte Entwicklungsplanung, die eine Zeitplanung sowie den Evaluationsgedanken enthält. Zielsetzungen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität sind nicht formuliert. Eine Selbstevaluation bezüglich der Zufriedenheit mit den von ihr erbrachten Leistungen hat die Schule bisher nicht durchgeführt.“ 

Mögliche Maßnahmen: Weiterarbeit am Schulprogramm, Entwicklung von Leitbild und Zielen, Durchführung einer Selbstevaluation mit Hilfe des Instruments SEIS (Selbstevaluation in Schulen), anschließende Orientierung und Feststellung von Verbesserungspotentialen im Bereich Unterrichtsqualität, etc.........

Eine Selbstevaluation mit Hilfe des Instruments SEIS ist im Sommer 2008 durchgeführt und ausgewertet worden. (siehe "Interne Evaluation").

Beteiligung der Grundschule Tarmstedt am Ländervergleich 2011 des IQB im Auftrag der Kultusministerkonferenz

Ländervergleich 2011

Wer hat an der Studie teilgenommen und wann fand sie statt?

An der Erhebung für die Ländervergleichsstudie 2011 haben über 27.000 Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe aus über 1.300 Grund- und Förderschulen teilgenommen. In jeder nach einem Zufallsverfahren ausgewählten Schule wurde eine Klasse ausgelost, die an der Testung teilnahm. Der Zeitraum der Datenerhebung erstreckte sich im gesamten Bundesgebiet von Mai bis Juli 2011.

Welche Kompetenzbereiche wurden getestet?

Im Fach Deutsch wurden die Kompetenzbereiche „Lesen ? mit Texten und Medien umgehen“ und „Zuhören“ getestet. Ein Teil der Schülerinnen und Schüler hat zusätzlich auch Aufgaben zum Kompetenzbereich „Orthografie“ bearbeitet. In Mathematik wurden alle fünf in den Bildungsstandards beschriebenen Kompetenzbereiche untersucht. Dabei handelt es sich um „Zahlen und Operationen“, „Raum und Form“, „Muster und Strukturen“, „Größen und Messen“ sowie „Daten, Häufigkeit und Wahrscheinlichkeit“.

Was wurde außer den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler noch erhoben?

Die Kompetenztests werden durch einen Schülerfragebogen ergänzt, der Angaben zur Person des Kindes und zum Unterricht erfragt. Darüber hinaus nehmen auch die Schulleitungen, ausgewählte Lehrkräfte sowie die Eltern der beteiligten Kinder an einer Fragebogenerhebung teil. Die erhobenen Informationen dienen dazu, die Lehr- und Lernbedingungen in deutschen Grundschulen im Überblick zu beschreiben und zu untersuchen, inwieweit und unter welchen Bedingungen eine optimale Förderung aller Schülerinnen und Schüler erreicht wird.

Wer verantwortet die Studie und wer führte sie durch?

Auftraggeber der Studie sind die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder. Die wissenschaftliche und datenschutzrechtliche Gesamtverantwortung für den Ländervergleich liegt beim Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Hier werden die in der Studie eingesetzten Testinstrumente und Fragebögen entwickelt, erprobt und optimiert. Mit der Organisation und Durchführung der Studie wurde das IEA Data Processing and Research Center (DPC) in Hamburg beauftragt. Die Testung selbst wird von externen Testleiterinnen und Testleitern durchgeführt, die vom DPC für diese Aufgabe geschult wurden.

Wer wertet die Studie aus und wann wird darüber berichtet?

Die Kodierung der Antworten der Schülerinnen und Schüler und die Datenaufbereitung erfolgt durch das DPC nach Maßgaben des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB). Die Auswertung der Daten und die Bestimmung der erreichten Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Ländern erfolgt am IQB. Die Ergebnisse der Datenauswertung werden in einem Bericht zusammengefasst, der im Herbst 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Anschluss an diese Veröffentlichung werden alle teilnehmenden Schulen über ihre jeweils eigenen Ergebnisse informiert. Diese schulbezogenen Ergebnisse werden vom IQB zu keinem Zeitpunkt an Dritte weitergeleitet oder veröffentlicht.

Die durch eine Zufallsstichprobe ausgewählte Klasse der Grundschule Tarmstedt hat in allen getesteten Kompetenzbereichen (Deutsch Lesen, Deutsch Zuhören und Mathematik) deutlich überdurchschnittlich im Landesvergleich Niedersachsen abgeschnitten, wie die Ergebnisrückmeldung des IQB vom 24.1.2013 deutlich machte.

Die Ergebnisse der Studie und die Ergebnisrückmeldung für die Grundschule Tarmstedt können in der Schule eingesehen werden. 

Bitte wenden Sie sich in dem Fall an die Verwaltung. 

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Grundschule Tarmstedt
Hauptstr. 6
27412 Tarmstedt
Tel.: 04283 8937950