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Projekt Brückenjahr

In Niedersachsen wurde seit 2007 im Rahmen des Modellvorhabens „Brückenjahr" in über 570 Modellprojekten erprobt, wie Fachkräfte aus Kindergarten und Grundschule die Kinder im letzten Jahr vor der Einschulung („Brückenjahr") gemeinsam auf den Übergang in die Grundschule vorbereiten und ihnen die für den Schulstart notwendigen Kompetenzen vermitteln können.

Die Grundschule Tarmstedt hatte sich in den Jahren 2007 bis 2009 mit den Kindergärten der Gemeinde Tarmstedt (Kindergarten Rasselbande und Kindergarten Fasanenweg) erfolgreich daran beteiligt. Unsere gemachten Erfahrungen und entwickelten Projekte haben die kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule verbessert und gefestigt.

Während dieser intensiven kooperativen Zeit hat sich bestätigt, dass nach wie vor die Eltern bei der Erziehung die entscheidende Rolle spielen und dass nur mit Unterstützung der Eltern eine gute Grundlage für den kindlichen Bildungsweg geschaffen werden kann.
Deshalb haben wir erkannt, dass für unsere zukünftige Zusammenarbeit eine intensivere Mitarbeit der Eltern absolut wünschenswert und eigentlich unabdingbar ist, denn jedes Kind durchläuft Entwicklungs- und Lernprozesse, die im Elternhaus beginnen und sich in den Kindertageseinrichtungen und in den Schulen fortsetzen und ergänzen.

Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren weisen individuell erhebliche Unterschiede in ihrem Entwicklungsstand auf, dieses gilt auch für den Zeitpunkt der Einschulung.
Die Grundschule muss deshalb die Bildungsarbeit der Eltern und des Kindergartens fortsetzen bzw. darauf aufbauen.

Gemeinsame Ziele von Kindertagesstätten und Grundschulen liegen in der Förderung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes, seiner Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit sowie seiner sozialen Kompetenzen.
Der Unterschied liegt darin, dass Eltern, Kindergarten und Grundschule die Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen begleiten und unterstützen.

Wir hätten es uns deswegen sehr gewünscht, wenn unser Modellversuch für die Jahre 2009 -2011 verlängert werden worden wäre, um insbesondere Aspekte der Erziehungspartnerschaft intensiver und fachlicher zu entwickeln und zu erproben.
Eltern sollten sich im Rahmen des von uns beantragten zusätzlichen Modellzeitraumes mit den Grundlagen der kindlichen Entwicklung auch fachlich auseinandersetzen, denn gerade die ersten Jahre spielen eine entscheidende Rolle bei der Bildung von Fähigkeiten, die für das weitere Lernen wichtig sind.
Durch eine Erziehungspartnerschaft sollten Aktivitäten und Förderansätze aus Kindergarten und Grundschule auch zuhause mit den Eltern sinnvoll vertieft werden, um spielerisch und kompetent die Entwicklung der Kinder zu unterstützen.

Folgende Maßnahmen sollten zur Unterstützung der Eltern angeboten werden:
  • verschiedene Vortragsreihen in regelmäßigen Abständen
  • wie z.B. "Erziehen ist nicht kinderleicht?" (Erziehungsberatungsstelle)
  • Sozialtraining nach Prof. Petermann (Bremer Institut für pädagogische Psychologie) in Kindergarten und Grundschule
  • Vorstellung der Arbeit von Logopäden, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, ?
  • Vortrag und Information der örtlichen Kinder- und Jugendtherapeuten
  • Vortrag über Lern- und Konzentrationsstörungen durch Medienkonsum bei Kleinkindern
  • Elterncafés und Spielnachmittage mit Eltern, Erziehern und Lehrern
  • Sinnvolle, aktive Freizeitgestaltungsmöglichkeiten##(Sportverein und Kirchengemeinde stellen ihre Kinderaktivitäten vor)
  • Elternschule Zeven stellt sich vor
  • Filmvortrag von Professor Manfred Spitzer zum Thema ?Lernen? mit anschließender Diskussion

Leider wurde unser Antrag von der Landesschulbehörde abgelehnt.

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Grundschule Tarmstedt
Hauptstr. 6
27412 Tarmstedt
Tel.: 04283 8937950

grundschuletarmstedt@gmx.de
www.grundschule-tarmstedt.de


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